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VeganKlick

Wer den VeganBlick-Newsletter erhalten möchte schreibe mir bitte eine e-mail: sylkegerl@veganklick.de

VeganKlick Schaffenskreis:

NEU! Ab sofort unter der Leitung von HP Gisela Trautmann

Schaffenskreis  für Menschen, die sich mit der veganen Ernährung und Lebensweise beschäftigen und Austausch und Input suchen. Wer kommt muss kein „Veganer“ sein!!!  // Immer am Monatsbeginn, in ungeraden Monaten Mittwochs, in geraden Monaten Donnerstags – ausgenommen Feiertage –  19:10 Uhr in der Regel im DurchBlick, aber nicht immer. Deswegen unbedingt in den Veranstaltungskalender schauen!

Anmeldung –  wenn nicht anders angegeben –  im DurchBlick Weilheim //SylkeGerl@DurchBlick.ME //0881-13594069//

ZukunftSehen Stammtisch.

Jeden 3. Freitag im Monat um 19 Uhr im Ibiza in Raisting. Offenes Treffen, mal mehr, mal weniger besucht, interessante, persönliche „auf dem Weg sein-“ Gespräche, allumfassende Themen (auch über die vegane Lebensweise), spontan.

Direkte Reservierung erbeten

IBIZA Restaurant · Bar · Kultur /Gewerbegebiet 4, 82399 Raisting/Telefon: 08807-949 629

VeganKlick – der individuelle, tierfreundliche, biologisch vollwertige ErnährungsKick

VeganKlick wurde im Juni 2013 geboren.

Eine handvoll Menschen , die sich im DurchBlick zusammengefunden hatten, entschieden sich im Juni 2013 die 30 Tage Challenge von Attila Hildmann in Bad Tölz mitzumachen.

♦ 30 Tage vegan

♦ 30 Tage eine überschaubare Zeit

 Das Experiment begann

♦ 30 Tage – einige der wichtigsten Tage meines Lebens

♦ 30 Tage vegan – der Beginn für veganforever?

Es hat KLICK gemacht:-)

`·.,¸¸,.·´¯VeganKlick¯`·.,¸¸,.·´

Wir sind alle noch dabei ( und werden immer mehr), inzwischen überzeugt –  und in unserer Entscheidung werden wir jeden Tag bestätigt.

Wenn Sie sich für die vegane Ernährung interessieren  schauen  Sie sich  den Kurzfilm an.

Diese Website beantwortet Ihnen viele Fragen. http://www.provegan.info/de/kurzfilm-vegan/

VeganKlick trifft sich monatlich.

Wir freuen uns über neugierige, interessierte, praktizierende Wesen. Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich, lernen Sie uns kennen,  machen Sie mit!

Achtung, Respekt, Gesundheit und Lust am Leben sind unsere Werte.

Anmeldung hier im DurchBlick 🙂

veganistische Grüße
Sylke Gerl 
DU TRIFFST DEINE ENTSCHEIDUNG JEDEN TAG LEBE DEINE WERTE VERÄNDERE DIE WELT ♥
Das Internet ist voll mit richtig guten Tipps  zur tierfreundlichen Ernährung.
Da kann jeder finden was er sucht.
Bei VeganKlick  gibt es die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Einfach, unkompliziert…regional.
Jeder bringt sich ein. Wir leben von der Vielfalt und dem Engagement jedes Einzelnen. Erfahrungsaustausch  fördert Ideen und regelt das Angebot:-)
Foto 2Foto 1Weihnachtsausflug 2014 Veganistische Freuden in München
Bei Interesse Mitzutun bitte ich um Nachricht – die Plätze unserer Treffen sind begrenzt.
Unsere Termine finden Sie im Veranstaltungskalender
SylkeGerl@DurchBlick.Me // 0881-13594077

Veganismus und das Missionieren mit dem erhobenen Zeigefinger

Mir ist bekannt, dass es mittlerweile in manchen veganen Kreisen zum guten Ton gehört, immer wieder zu betonen, dass man nicht mit erhobenem Zeigefinger missioniere, dass man tolerant sei gegenüber Konsumenten von Tierqualprodukten usw.

Gestern besuchte mich eine Journalistin wegen eines Interviews über vegane Ernährung. Sie hatte wenig Vorkenntnisse über vegane Ernährung, präsentierte die üblichen Vorurteile über den gesundheitlichen Wert von Tierprodukten und erschien auch noch mit einer Pelzapplikation an ihrer Jacke. Wie immer sprach ich Klartext über die verschiedenen Vorteile der veganen Lebensweise und über die Folgen durch den Konsum von Tierprodukten auf die Gesundheit, die Tiere, die hungernden Menschen und die Umwelt. Am Ende war sie mehr als beeindruckt von den zahlreichen Vorteilen einer veganen Lebensweise, den nachgewiesenen Gesundheitsgefahren durch Tierprodukte und dass es keinen einzigen vernünftigen Grund gibt, der gegen eine vegane Ernährung spricht.

Beim Abschied bedankte sie sich bei mir und sagte, dass ihr das Gespräch mit den beeindruckenden Informationen sehr gefallen habe, aber auch, dass ich nicht mit erhobenen Zeigefinger meine Informationen präsentiert habe. Daraufhin widersprach ich ihr, dass dies so nicht stimme und dass ich sehr wohl meine Informationen mit dem Nachdruck des erhobenen Zeigefingers übermitteln würde. Denn wenn die Menschen wegen der Profite von der Nahrungsmittelindustrie getäuscht und gesundheitlich geschädigt werden, wenn wegen des Konsums von Tierprodukten Millionen von Tieren auf barbarische Art gequält und ermordet werden, wenn wegen des Tierproduktekonsums täglich ca. 40.000 Kinder an Hunger sterben und die Erde für die nachfolgenden Generationen ruiniert wird, dann besteht das Mindestmass meiner Verantwortung darin, wenigstens den Zeigefinger zu erheben! Denn wann sollte sonst der erhobene Zeigefinger angemessen sein, wenn nicht bei diesen barbarischen Verbrechen?

Diese Geschichte bestätigt meine langjährigen Erfahrungen:

  1. Wenn man bei den Menschen Klartext redet, verstehen die meisten Menschen die alles überragende Bedeutung des Veganismus auch. Der erhobene Zeigefinger wird als solcher gar nicht mehr bewusst wahrgenommen, weil der erhobene Zeigefinger zur alles überragenden Bedeutung der präsentierten Fakten passt.
  2. Man sollte sogar durch den erhobenen Zeigefinger der eigenen Botschaft einen Nachdruck verleihen, damit die alles überragende Bedeutung des Veganismus für Gesundheit, Tiere, Hungernde und Umwelt erkannt wird. Ein Zeigefinger muss immer zu der präsentierten Botschaft passen. Lediglich eine Beschimpfung mit erhobenem Zeigefinger (ohne die angemessenen Sachinformationen) stösst beim Gegenüber verständlicherweise auf Ablehnung und Widerstand.
  3. Letztlich kommt alles (natürlich unter der Voraussetzung einer guten Präsentation der veganen Fakten) auf den Empfänger der Botschaft an, ob er oder sie überhaupt bereit ist, neue Informationen aufzunehmen. Ohne den notwendigen Intellekt und / oder Empathie des Empfängers ist jede Form der Information zwecklos. Auch wenn es dauernd behauptet wird: Man kann nicht jeden da abholen, wo er oder sie ist.

Quelle: http://www.provegan.info/index.php?id=212&L=0&tx_ttnews[tt_news]=2096

Veganismus ohne „erhobenen Zeigefinger“ und „fröhlich“ dargestellt?

In dieser Woche fragte bei mir ein Magazin an, einen Text zum Veganismus zu schreiben, aber bitte ohne „erhobenen Zeigefinger“ und doch bitte „fröhlich“.

Meine Antwort darauf:

Sehr geehrte Frau P……,

da bin ich sicherlich nicht der Richtige, denn ich bin für den „erhobenen Zeigefinger“ beim Veganismus! Denn was ethisch, gesundheitlich und ökologisch notwendig ist, erfordert den „erhobenen Zeigefinger“, sonst ist es der Sache nicht angemessen. Chronische Erkrankungen wie Krebs durch Tierqualprodukte, der Massenmord im Tierholocaust und die durch die Tierindustrie verursachte Klimakatastrophe können aus meiner Sicht kaum „fröhlich“ dargestellt werden, ohne in den beliebigen Lifestyle-Veganismus abzudriften. Ich gehöre nicht zu den Freunden des veganen Lifestyle-Veganismus, der die altruistischen Tierrechtler die Vorarbeit und damit die Knochenarbeit machen lässt, um dann den ethisch motivierten Veganismus in einen ethisch beliebigen Lifestyle-Veganismus zu transformieren und als Geschäft auszuschlachten. Die ethische Bedeutung des Veganismus wird von diesen Lifestyle-Veganern verwässert und verraten, indem zum Beispiel Leder getragen bzw. propagiert wird und Sprüche wie „Jeder müsse selbst entscheiden was er isst“ zum Besten gegeben werden, nur um beliebt zu sein und mehr Produkte bzw. Bücher verkaufen zu können.

Wer den veganen Lifestyle-Propagandisten nacheifert und folgt, wird kaum beim Veganismus bleiben. Das zeigen auch Untersuchungen aus den USA, dass sehr viele Lifestyle-Veganer nachher wieder Tierqualprodukte konsumieren. Das ist auch letztlich nicht verwunderlich. Denn nur derjenige, der die ethischen und / oder gesundheitlichen Grundlagen des Veganismus verstanden und internalisiert hat, wird auch vegan bleiben.

Mit den besten Grüssen

Ernst Walter Henrich